Testberichte zu GAP Antennen

Bericht zur GAP EAGLE von DH2SPK

Per E-Mail 16.7.2000
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe YL's und OM's,
ich kaufte Anfang November 1999 bei Ihnen eine KW-Vertikal GAP Eagle-DX.
Seit Anfang Dezember 1999 betreibe ich diese hier und bin mit dieser Antenne sehr zufrieden.
Auf der letzten Seite der deutschen Montageanleitung bitten sie um Mitteilung von
Rufzeichen und Telefonnummer, um diese an Interessenten weiterzugeben, die an
Erfahrungsberichten interessiert sind. Dieser Bitte kommen ich gerne nach:
Rufzeichen:                DH2SPK
Name:                        Patrick Kulle
Email:                    p.kulle _at_ web.de
Packet-Radio:        DH2SPK@DB0RBS.#BW.DEU.EU
Auf Fragen nach Erfahrungen mit der GAP Eagle-DX in der Rubrik ANTENNEN im PR-Netz
habe ich bereits mehrfach mit einer "Standard"-Nachricht geantwortet, die ich
dieser Email anhängt habe, zusätzlich ein Bild meiner Eagle-DX.
Mfg Patrick Kulle,
73 de DH2SPK

Ich betreibe seit Anfang Dezember eine GAP EAGLE DX hier im Garten.
Die Antenne ist ein einem 3 m langem verzinkten Stahlrohr (34 mm Durchmesser) befestigt,
das Stahlrohr ist auf einer Länge von einem Meter in einem Beton-Lichtschacht befestigt
(mit 4 Schellen). Somit ist die Antenne dann 2 m über Grund und nur 20 cm von der Hauswand
entfernt montiert. Abgespannt habe ich die Antenne ca. 5 m über den Grund in drei
Richtungen (Gesamthöhe Mast+Antenne ca. 8,50 m).
Der Aufbau hat einen Samstag benötigt und fand im Wohnzimmer statt, dabei muss man
natürlich darauf achten, dass man das 6.5 m lange Gebilde auch aus ersterem wieder
hinausbekommt. Am darauf folgenden Samstag wurde die Antenne dann, wieder zu zweit,
im Garten aufgerichtet und an dem Mast befestigt. Das alles verlief problemlos, die
Verarbeitungsqualität ist sehr gut, alles hat auf Anhieb gepasst. Auch die deutsche
Beschreibung ist gut verständlich (wenn man die Teile der Antenne hat um das ganze
nachvollziehen zu können).
Ich bin mit der Antenne sehr zufrieden, einige neue DXCC Länder haben bereits den
Weg ins Log gefunden (z.B. Malawi und Taiwan) und sogar Chesterfield Island (TXØDX)
auf 12m. Ich arbeite mit 100 Watt (TS-570 DG) vorwiegend in SSB. Auf 40m sind die
Rapporte nicht so besonders, das ist aber auch einleuchtend (zu geringer Wirkungsgrad).
Auf den anderen Bändern sind die Rapporte durchgehend gut und auch Pile-Ups lassen
sich mit den 100 Watt und der GAP "knacken". Sicherlich ist die eine oder andere
Antenne (Yagi) besser aber wenn man den benötigten Platz mit in Betracht zieht so
ist die GAP Eagle sicher eine gute Wahl bei beengten Platzverhältnissen.
Die Antenne lässt Betrieb auf allen Bändern über die gesamte Bandbreite zu, mit
einem SWR kleiner 1.5:1 bzw. auf 10m kleiner 2:1.
Einen Datei im Word-Format zur GAP TITAN findet man in der Mailbox DB0AAB-8, es
handelt sich um einen Artikel aus dem Funktelegramm von DL4KMK. Einfach bei DB0AAB-8
"c #gap" eingeben dann findet man die Mail von DL4KMK, die sehr lesenswert ist.
PS: Den Orkan Lothar, der hier in Süd-DL am zweiten Weihnachtsfeiertag wütete,
hat die Antenne unbeschadet überstanden, im Gegensatz zu einer 8 m entfernt stehenden,
9 m hohen Tanne.
vy 73 de Patrick, DH2SPK

Bericht zur GAP TITAN von DL9RNO

From: Robert N
Sent: Monday, June 13, 2005 9:04 AM
To: wimo
Subject: GAP TITAN DX
Sehr geehrte Damen und Herren,
Ich habe eine bei Ihnen gekaufte aber von einem OM gebrauchte
ca. 1 Jahre alte Titan DX erworben und am Samstag auf dem Hausdach
montiert. Zuvor jedoch im Garten wegen Resonanz bzw. anderer Tests
probeaufgebaut. Es ging auf Anhieb alles sehr gut die Qualität ist
gut und die Technik ebenso. Als dann am Samstag Mittag alles fertig
war kam der grosse Augenblick des einschaltens, es war wie ein Wunder
alle Bänder funktionierten auf Anhieb nur 17m musste etwas verlängert
werden ca. 5 cm. Das SWR liegt im schlechtesten Fall bei 1,5 meist
aber bei 1,2 !!
Sogar meine X50 die ich mit einem Ausleger in der 40m Schleife
montiert habe beeinflusst das SWR nicht ! Ich kann die GAP TITAN
nur jedem empfehlen es ist kein Kompromiss was tests erbrachten,
ausser auf 80m ist der Dipol besser, aber von 10-40 ist es eine
der besten multiband GP s die ich kenne.  Als anmerkung möchte
ich noch jedem eine abspannung auf dem Dach empfehlen !!

Mit freundlichen Grüßen
Robert N
PS Sie können mich gerne für Informationen weitergeben Tel. (auf anfrage)

Bericht zur GAP TITAN von TM0IMD

Per E-Mail Mitte 1999
Hallo,
ihr fragt ja in eurem Schreiben, daß man Bau-Betriebserfahrung Euch zukommen
lassen sollte. Hier unsere Erfahrungen.
GAP-Titan    Kundennummer:    xxxxx
ERNST, Heinz  DF4VS/F5NRG  Kaufdatum 15.04.99
Nachdem ich jetzt ungefähr 30 Jahre Amateurfunk in all seinen Spielarten mache,
ist die TITAN die erste kommerzielle Antenne die ohne Nachbasteln funktioniert.
Ich habe GP4 und GP404 von Fritzel und AP8 und R5 von Cushcraft aufgebaut. Die
GAP-TITAN ist im Verhältnis von "einfachem Zusammenbau und schnelles Funktionieren
und Wirkungsgrad / PREIS" die Gewinnerin.
Insgesamte Montagezeit:    3 Stunde
Aufbauzeit :               1 Stunde    "mit viel Diskussion zum FINDEN des besten
                                        Ortes beim portabel-Aufbau"
Abstimmzeit :              0 Stunden  "hat direkt auf allen Bändern funktioniert,
                                       sogar auf 160m mit Anpassgerät" sehr beeindruckend.
Einsatz : Im dicht bebauten Wohngebiet, Höhe ca. 4m über Grund auf einem Vordach.
Direkt an einem Rummelplatz .... das erste Karussell war 6 m vom Shack entfernt
ohne Störungen auf irgendeiner Frequenz, keine Statik bei einem kleinen Gewitter
(weil ein Schluckwiderstand von 27 KiloΩ eingebaut wurde).
Als Demonstrations-Station für unsere Bevölkerung und den Gemeinderat und für den
"International Marconi Day" Ergebnis vom 23.04.99 bis 24.04.99 während ca. 10 Stunden
Betrieb haben wir 380 QSOs mit 80 Ländern auf Bändern : 160m, 80m, 40m, 20m, 17m,
15m, 12m.
Besonderes:
160m: EU
80m: VE, CE9
40m: W4, CX, TT8, VR
......... auf den Bändern, die nicht von einem Kontest "verseucht" waren, ging
eigentlich die ganze Bandbreite in Relation zu den Bedingungen, welche zeitweise
sehr schwach waren. Ein Bericht unserer Aktivität wird auf http://www.sldx.net/imd
zu lesen sein.
Der Transceiver war ein Kenwood Digital.
Eine Bemerkung noch, wir fanden es gut, daß die Aufbauanleitung keine dumme 1:1
Computer-"Übersetzung" war, sondern ordentlich gemacht...
Grüsse von   der Mannschaft von F6KLS "TM0IMD"