GSM, GPRS, EGPRS, EDGE, UMTS, HSDPA, HSUPA - Hiiiilfe...

Alle diese Begriffe werden verschiedentlich verwendet, meinen aber oft das Gleiche. Hier eine Übersicht und eine kurze Erklärung.

GSM und UMTS bezeichnen die generellen Standards für Funktelefone und legen u.a. auch den Frequenzbereich fest. GSM wird in Europa auf zwei Frequenzbändern genutzt: 900 MHz (D-Netz) und 1800MHz (E-Netz). UMTS wird international im Frequenzbereich bei 2000 MHz verwendet.

GPRS, EGPRS, EDGE und HSDPA/HSUPA sind Protokolle die innerhalb der generellen Standards (GSM oder UMTS) angeboten werden. Sie dienen zur Datenübertragung (anstatt Sprache) und bieten oft eine höhere Geschwindigkeit. GPRS, EGPRS und EDGE sind Verfahren die auf GSM aufsetzen. Teilnehmer des D- oder E-Netzes können also nur diese Zusatzdienste nutzen. HSDPA/HSUPA ist ein Datenverfahren für UMTS. Nicht jeder Netzbetreiber bietet jedes dieser Verfahren an, oft ist eine Vertragserweiterung nötig.

Die meisten UMTS-Datenkarten, UMTS USB-Sticks oder UMTS-Modems bieten einen sog. "Fallback" an. D.h. das man in einer Region, in der kein UMTS-Netz zur Verfügung steht, automatisch auf andere Netze (D-Netz, E-Netz) zurückgreifen kann. Das ist zwar i.d.R. langsamer, aber besser als gar keine Verbindung.

Eine Antenne erreicht einen besseren Empfang dadurch, das sie das Funkfeld bündelt. Wie stark das Feld gebündelt wird drückt sich letztendlich in der Angabe Gewinn aus. Dieser Antennengewinn wird als Verhältnis zu einer Referenzantenne angegeben und mit dbi oder dBd oder nur mit dB angegeben. Je mehr Gewinn eine Antenne also hat, desto stärker bündelt sie das Funkfeld in eine bestimmte Richtung. Das ist genau das was man will um weit entfernte Stationen besser erreichen zu können.

Als Rundstrahler bezeichnet man eine Antenne, die das Signal aus allen Himmelsrichtungen gleich gut empfangen kann. Wird auch als Omni, Rundstrahlantenne usw. bezeichnet. Auch eine Rundstrahlantenne kann einen Gewinn haben. In diesem Fall wird das Funkfeld 'plattgedrückt', also so verformt das die Antenne nach oben und unten nicht mehr so viel hört, aber dafür besser in die Ferne.

Eine Richtantenne bündelt das Funkfeld nur in eine Richtung, Signale aus anderen Richtungen werden nur schwach oder garnicht aufgenommen. Je höher der Gewinn einer Richtantenne ist, desto schärfer ist die Bündelung, desto genauer sollte die Antenne ausgerichtet werden.